Konzernanhang
Nach dem deutschen Steuerrecht setzen sich die Ertragsteuern aus Körperschaft- und Gewerbesteuer sowie dem Solidaritätszuschlag zusammen.
Der gewichtete durchschnittliche Konzernsteuersatz belief sich für das abgelaufene Geschäftsjahr wie im Vorjahr auf etwa 29,65 Prozent.
Steuern im Zusammenhang mit der Einstellung von Geschäftsbereichen ergaben sich im Berichtsjahr nicht. Der Ertragsteueraufwand beinhaltet außerdem keine Aufwendungen und Erträge, die auf Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beruhen.
Im Geschäftsjahr wurden EUR 564 aktive latente Steuern auf Verlustvorträge auf Grund nicht mehr gegebener Werthaltigkeit ausgebucht.
28. Ergebnis je Aktie bezogen auf das Konzernjahresergebnis
| 2009 | 2008 | |
| TEUR | TEUR | |
| Den Aktionären der Muttergesellschaft zuzurechnendes Ergebnis (T€) | 12.007 | 1.717 |
| Anzahl Stammaktien (Stück) | 53.219.350 | 53.219.350 |
| Eigene Anteile (Stück) | -2.749.965 | -1.194.268 |
| Basis (Stück) ab 4 Mai 2007 | 50.469.385 | 52.025.082 |
| Ergebis je Aktie (EUR) | ||
| - unverwässert | 0.24 | 0.03 |
| - verwässert | 0.24 | 0.03 |
Das im Vorjahresberichtszeitraum (2008) begonnene Aktienoptionsprogramm verändert das verwässerte Ergebnis je Aktie lediglich marginal.
F. Segmentberichterstattung
Vergleiche dazu die separaten Darstellungen auf Seite 77 und 78 zum Anhang.
Der Vorstand stützt sich bei der Festlegung der Geschäftssegmente auf Berichte, die auch dem Aufsichtsrat und Analysten bei ihren strategischen Entscheidungen zur Verfügung stehen.
Aus der Matrixorganisation ist der Konzern gegenwärtig in drei Geschäftsbereiche sowie in sechs regionale Bereiche unterteilt.
- Die Geschäftsbereiche lassen sich wie folgt erläutern:
HPS (Integrated Health Provider Services): Entwicklung und Vertrieb von Praxis- und Kliniksoftwarelösungen für niedergelassene Ärzte und Zahnärzte sowie für Kliniken
HCS (Health Connectivity Services): Vernetzung der Leistungserbringer (Ärzte, Zahnärzte und Kliniken) mit anderen wesentlichen Marktteilnehmern im Gesundheitswesen wie Kostenträgern oder Pharma- und Generikaunternehmen
CHS (Consumer Health Services): Produkte- und Dienstleistungen zur Deckung des wachsenden Bedarfs an Gesundheitsinformationen für Patienten (Elektronische Patientendienste) - Die regionalen Bereiche umfassen:
CE (Central Europe) Deutschland, Luxemburg CEE (Central Eastern Europe) Österreich, Polen, Tschechien, Slowakai, Griechenland, Schweiz NE (Northern Europe) Norwegen, Schweden, Dänemark, Lettland SE (South Europe) Frankreich, Italien, Spanien ALM (Asia, Latin America, Middle East) Türkei, Malaysia, Saudi Arabien, Südafrika NA (North America) USA, Kanada
Die Vorjahreszahlen der sekundären Berichterstattung wurden entsprechend den Anforderungen des IFRS 8 angepasst. In der Spalte „Alle sonstigen Segmente“ sind die nicht operativen Holdinggesellschaften und in der Spalte „Überleitungsrechnung“ die Konsolidierungsmaßnahmen zwischen den Segmenten abgebildet. Ausgewiesene Geschäftsfelder, die die vom IFRS 8 festgelegten Schwellenwerte nicht überschritten haben, wurden dennoch als berichtspflichtiges Segment behandelt, wenn sie voraussichtlich in Zukunft in bedeutendem Maße zum Konzernwachstum beitragen. Transaktionen zwischen den Geschäftsbereichen werden grundsätzlich wie zwischen fremden Dritten durchgeführt.
Den Segmentinformationen liegen dieselben Ausweis- und Bewertungsmethoden wie dem Konzernabschluss zugrunde. Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften der Segmente der Gruppe liegen grundsätzlich Preise zugrunde, die auch mit Dritten vereinbart würden. Im Rahmen der Segmentberichterstattung nach Regionen orientiert sich die Aufteilung der Umsatzerlöse nach dem Herkunftsland des Standorts des liefernden Unternehmens. Die Aufteilung des Segmentvermögens und der Investitionen richtet sich nach dem Standort der jeweiligen Konzerntochter.

