Ausblick
Die CompuGROUP gibt folgende Prognose für das Geschäftsjahr 2010 bekannt:
- Erwarteter Umsatz zwischen EUR 315 Mio. und EUR 330 Mio.
- Erwartetes operatives Ergebnis (EBITDA) zwischen EUR 67 Mio. und EUR 73 Mio.
Der Ausblick für das Geschäftsjahr 2010 basiert auf den Annahmen des Managements zu den Marktbedingungen in 2010 und der Entwicklung der CompuGROUP-Geschäftsfelder in diesem Umfeld.
Im HPS-Segment wird eine organische Wachstumsrate von über 10 Prozent erwartet, während bislang getätigte Akquisitionen mit ungefähr 5 Prozent zu diesem Umsatzwachstum beitragen werden. Im Vergleich zu 2009 wird eine verbesserte EBITDA-Marge erwartet. Der jährliche Umsatz mit Bestandskunden im Bereich Softwarepflege beläuft sich Anfang 2010 auf etwa EUR 150 Mio. im Vergleich zu EUR 120 Mio. zu Beginn 2009.
Im HCS-Segment sieht die Prognose einen Umsatzverlust von 10-20 Prozent im Bereich Communication & Data Business vor. Dieser Rückgang wird jedoch voraussichtlich vom Umsatz anderer HCS Bereiche mehr als kompensiert, so dass insgesamt eine Umsatzsteigerung bei stabiler EBITDA-Marge gegenüber dem Vorjahr erwartet wird.
Dieser Ausblick berücksichtigt keine Kosten und Umsätze aus weiteren, potentiellen Akquisitionen im Laufe des Geschäftsjahres 2010.
Mittelfristig erwartet die CompuGROUP einen weiteren Anstieg der Umsatzerlöse und des EBITDA. Als Marktführer in Europa ist das Unternehmen bestens positioniert, um von den weltweit zunehmenden Anforderungen der Gesundheitssysteme an Softwarelösungen und IT-Services zu profitieren, die zudem von gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nahezu unbetroffen sind. Vor diesem Hintergrund geht die CompuGROUP von keiner nachhaltigen Verschlechterung der Marktbedingungen aus. Unsere Strategie basiert auf einem sehr soliden Geschäftsmodell mit hohen Margen und einem hohen Anteil regelmäßig wiederkehrender Erlöse aus Softwarepflegeverträgen und softwarebezogenen Dienstleistungen, in Verbindung mit hohen Kosten für Kunden beim Wechsel zu anderen Anbietern sowie technologischen Barrieren, die Wettbewerber vom Markteinstieg abhalten.


